Das Freihandelsabkommen sieht eine bewusst begrenzte Öffnung des EU Marktes für australische Agrarexporte vor. Sensiblen Produkten wie Rind und Schaffleisch, Zucker, Reis oder ausgewählte Milcherzeugnisse aus Australien werden nur vergleichsweise kleine Zollkontingente eingeräumt.
Politik

Chancen für Europas Agrar- und Ernährungswirtschaft - Zollfreie Exporte und Schutz geografischer Angaben stärken EU Lebensmittel

Mit dem Abschluss der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Australien setzt die Europäische Union ein weiteres Signal für offenen, regelbasierten Handel. Aus landwirtschaftlicher Perspektive fällt die Bewertung differenziert – und insgesamt ausgewogen – aus. Auch der Deutsche Bauernverband ordnet das Abkommen neutral ein. Zentraler Vorteil für die europäische Agrar- und Ernährungswirtschaft ist die vollständige Zollabschaffung für EU Exporte nach Australien. Für hochwertige, stark verarbeitete Lebensmittel, Getränke, Wein sowie Produkte mit geografischen Angaben entstehen neue Marktchancen. Gerade hier liegt das Potenzial für zusätzliche Wertschöpfung entlang der europäischen Produktions- und Verarbeitungsketten.

Geschützter Inhalt

Dieser Inhalt ist nur für Bauernverbands-Mitglieder und andere berechtigte Nutzer verfügbar.

Loggen Sie sich mit Ihrer Mitgliedsnummer ein oder mit Ihrem Freischaltcode, den Sie vom DBV erhalten haben, um den Inhalt lesen zu können.