Die Solidarität der europäischen Bauern mit der Ukraine ist groß. Doch ein möglicher EU-Beitritt löst auch Sorgen um neue Wettbewerbsverzerrungen aus.
Politik

EU-Handelspolitik in Krisenzeiten - Wie Europas Bauern unter geopolitischem Druck stehen

Für Europas Landwirtinnen und Landwirte ist Handelspolitik längst keine abstrakte Debatte mehr, sondern tägliche Realität. Preise, Absatzmärkte und faire Wettbewerbsbedingungen hängen heute mehr denn je von globalen Entwicklungen ab – und von der Frage, ob die Politik ihre Ambitionen für Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auch mit Importen vereinbaren kann. Während Wetterextreme und steigende Produktionskosten seit Jahren die Betriebe belasten, geraten viele Landwirtinnen und Landwirte auch durch die europäische Handelspolitik in ein geopolitisches Spannungsfeld mit unmittelbaren Auswirkungen für den operativen Betrieb. Die Unsicherheiten in den Handelsbeziehungen mit den USA, die wachsenden Konflikte mit China und nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine verschieben die Prioritäten und werfen Fragen nach fairen Wettbewerbsbedingungen, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit auf.

Geschützter Inhalt

Dieser Inhalt ist nur für Bauernverbands-Mitglieder und andere berechtigte Nutzer verfügbar.

Loggen Sie sich mit Ihrer Mitgliedsnummer ein oder mit Ihrem Freischaltcode, den Sie vom DBV erhalten haben, um den Inhalt lesen zu können.