Die drastischen Preisrückgänge bei Brot-und Futterweizen stellen die Rentabilität vieler landwirtschaftlicher Betriebe auf eine harte Probe. Zugleich fällt dieser Preisverfall mit einer der schwächsten EU-Weizenernten seit über einem Jahrzehnt zusammen.
Ackerbau/ Obst/ Gemüse

Getreidemarkt 2024: doppelt bitter

Die globalen Getreidemärkte befinden sich nach den Rekordpreisen von 2022 in einer schwierigen Phase. Sinkende Erzeugerpreise treffen dabei auf eine der schwächsten EU-Weizenernten der letzten Jahre, während gleichzeitig der internationale Wettbewerbsdruck zunimmt. Der markante Abwärtstrend der heimischen Getreidepreise im Wirtschaftsjahr 2023/24 fegte wie ein rauer Wind über die deutschen Ackerbaubetriebe. Bei Brotweizen mussten die Erzeuger mit durchschnittlich 195 Euro je Tonne einen drastischen Preisrückgang von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkraften. Noch deutlicher fiel der Preisverfall bei Futtergerste aus, wo der Durchschnittspreis von 165 Euro je Tonne einen Einbruch von 31 Prozent bedeutete. Der beschriebene Preisverfall spiegelt die komplexe Dynamik der internationalen Getreidemärkte wider, die von verschiedenen geopolitischen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst werden.

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