Bessere EU-Rapsversorgung verdrängt Importe
In seiner Prognose von Januar 2026 schätzt das US-Landwirtschaftsministerium USDA die weltweite Rapserzeugung auf einen Rekord von 95,2 Millionen Tonnen. Neben einer Rekorderzeugung in Kanada hat auch die EU mit fast 20,2 Millionen Tonnen wieder eine zufriedenstellende Ernte aufzuweisen. Dadurch hat sich die Marktversorgung in der EU nach dem enttäuschenden Vorjahr wieder deutlich verbessert. Die Rapsimporte sind folgerichtig in der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahres 2025/2026 gesunken. Mit einer Erntemenge von rund 3,97 Millionen Tonnen haben die Landwirte in Deutschland rund 9,4 Prozent mehr als im Vorjahr eingebracht. Der Hektarertrag lag bei 36 Dezitonnen je Hektar und damit leicht über dem langjährigen Mittel. Der durchschnittliche Ölgehalt lag bei 43,2 Prozent und bedeutete Aufschläge beim Auszahlungspreis. Die Rapsnotierungen halten aktuell dem Marktdruck einer weltweit steigenden Sojaerzeugung Stand. Grund ist die stabile Nachfrage aus dem Biokraftstoffsektor.
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