Während die Rapserträge in dieser Ernte häufig hinter den Erwartungen zurückblieben, konnten die Ölgehalte überzeugen.
Pflanze

Rapsanbau 2023/24: das ganze Lehrbuch an Krankheiten

An die Saison 2023/24 werden viele Ackerbauern ungern zurückdenken. Die Witterung hatte einige negative Überraschungen zu bieten: trockene oder zu nasse Böden je nach Region, Starkregenereignisse mit wochenlangen Überflutungen, Frost bis hin zu massiven Schneefällen in blühende Rapsbestände hinein. Viele Landwirte betrachten mit Sorge, dass die Häufigkeit solcher Extremwetterlagen zuletzt zugenommen hat. Hinzu kamen Ertragseinbußen durch Krankheiten und Schädlinge, die das ganze Lehrbuch an Krankheiten im Rapsanbau widerspiegelten, wie es ein erfahrener Ackerbauer formulierte. Im Ergebnis sind unterdurchschnittliche Rapserträge zu verbuchen, die mit 33/34 Dezitonnen fast 8 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurückblieben und auch weit unter dem langjährigen Durchschnitt liegen. Der hohe Schädlingsdruck, insbesondere beim Rapserdfloh, sorgte vielerorts für Diskussionen um die Zukunft des Rapsanbaus. Aber es gibt Lösungsansätze.

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