Das Unternehmerinnennetzwerk des DBV ist eine wachsende Allianz engagierter Frauen in der Landwirtschaft. Anlässlich des UN-Jahrs der Frauen in der Landwirtschaft hat der DBV das Thema auf die Bühne des Deutschen Bauerntag in Freiburg gebracht.
Unternehmer:innen

Wertschätzung und echte Chancen statt nur Applaus und Schulterklopfen – Podiumsdiskussion beim Deutschen Bauerntag

Deutschland im Jahr 2026: Wo stehen die Frauen? Zahlenmäßig gibt es etwa genauso viele Frauen wie Männer. Beide sind – grundgesetzlich verbrieft – gleichberechtigt. Frauen sind jedoch nachweislich mit sozioökonomischen und wirtschaftlichen Nachteilen konfrontiert. Neben Gender-Pay-Gap, Teilzeitfalle und frauentypischen Berufen sind sie in den Chefetagen und Führungspositionen der Wirtschaft trotz hoher Qualifikationen nach wie vor unterrepräsentiert.

Was wirtschaftlich und unternehmerisch geboten ist und eigentlich selbstverständlich klingt, ist noch längst nicht Realität. So ist es auch in der Landwirtschaft, wo nur rund 11 Prozent der Betriebe von Frauen geleitet werden. Frauen können zwar Landwirtin, Unternehmerin und Verbandsvertreterin werden – bei Führungspositionen stoßen sie jedoch häufig an eine gläserne Decke. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat dies bereits vor Jahren erkannt und fragt: „Was muss passieren, damit sich das ändert?“ Diese Frage stellte Sofie Sponbiel, die die Podiumsdiskussion zum Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft anlässlich des Deutschen Bauerntages in Freiburg moderierte. Sie ist selbst Hofnachfolgerin in Schleswig-Holstein und war bis vor Kurzem stellvertretende Pressesprecherin des DBV.

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