Agrar-Emissionshandel: kein Zukunftskonzept für den Agrarsektor
Spätestens seit dem Herbst vergangenen Jahres bestimmt das Thema eines möglichen Emissionshandelsmodells (ETS) für die Landwirtschaft die klimapolitische Debatte innerhalb des Sektors sowie darüber hinaus. Mit der durch die EU-Kommission in Auftrag gegebenen und vom Wirtschaftsberater Trinomics umgesetzten Studie zur Untersuchung möglicher Optionen eines Agrar-Emissionshandelssystems wurde deutlich, dass auch innerhalb der Ausgestaltung der jeweiligen Optionen ein hoher Grad an Diversität und somit ganz unterschiedliche Belastungen auf die landwirtschaftlichen Betriebe zukommen könnten. Allen Optionen gemein ist das Ziel der Kommission, die Umsetzung des „polluter pays principle“ (PPP), zu Deutsch Verursacherprinzip, im Bereich der THG-Emissionen des landwirtschaftlichen Sektors stärker voranzutreiben. Zugleich besteht in Brüssel die Sorge, dass der landwirtschaftliche Sektor ohne Nachsteuerung die ambitionierten EU-Klimaziele bis 2050 nicht erreichen könnte.
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