Politik

Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028:

Mit ihrem Vorschlag für einen Nationalen Partnerschaftsplan und eine schlanke GAP-Verordnung plant die EU-Kommission einen tiefgreifenden Umbau der Agrarförderung ab 2028. Die bewährte Zwei-Säulen-Struktur aus Direktzahlungen und ländlicher Entwicklung soll beendet werden, zentrale GAP-Instrumente in einen übergeordneten „Partnerschaftsfonds“ integriert werden. Der DBV sieht kritische Folgen: Gefahr der Renationalisierung, mehr Bürokratie und Förderinstrumente, die an der Praxis vorbeigehen. Die Vorschläge sind kein Selbstläufer. EU-Parlament, Rat, Bundesregierung und Länder müssen die Defizite erkennen und korrigieren. Der DBV warnt vor einem Strukturbruch mit Ansage – eine Kurskorrektur ist unverzichtbar.

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