Der neue Situationsbericht weist einen Einbruch bei den Wirtschaftsergebnissen 2023/2024 aus. Zudem haben die Betriebe wegen Unsicherheiten bei den rechtlichen Rahmenbedingungen weniger in Ställe und Wirtschaftsgebäude investiert.
Betriebswirtschaft

Nach Allzeithoch regelrechter Einbruch

Dr. Peter Pascher

Buchführungsergebnisse 2023/24 veröffentlicht: Gegenüber dem hohen Stand im Wirtschaftsjahr 2022/23 sind die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise im Wirtschaftsjahr 2023/24 um gut 5 Prozent gefallen. Besonders stark rückläufig waren im Wirtschaftsjahr 2023/24 die Erzeugerpreise für Getreide, Raps und Milch. Auch die Rinder- und Geflügelpreise blieben hinter dem Vorjahresniveau zurück. Dagegen verzeichneten vor allem Kartoffeln und Obst, aber auch Gemüse und Schweine ein Preisplus. Mit minus 7 Prozent noch stärker als die Erzeugerpreise sind im Wirtschaftsjahr 2023/24 die landwirtschaftlichen Betriebsmittelpreise gefallen. Besonders stark rückläufig waren die Preise für Dünge- und Futtermittel. Auch für Energie und Saatgut mussten die Landwirte weniger zahlen. Dagegen verteuerten sich Pflanzenschutzmittel, Maschinen und Bauten deutlich. Mit Ausnahme der Veredlungs-, Obstbau- und Kartoffelbaubetriebe hatten alle anderen Betriebsformen unter dieser Preis-Kosten-Entwicklung mehr oder minder starke Gewinneinbußen hinnehmen müssen.

Geschützter Inhalt

Dieser Inhalt ist nur für Bauernverbands-Mitglieder und andere berechtigte Nutzer verfügbar.

Loggen Sie sich mit Ihrer Mitgliedsnummer ein oder mit Ihrem Freischaltcode, den Sie vom DBV erhalten haben, um den Inhalt lesen zu können.