GAP braucht mehr Geld!
DBV-Präsident Joachim Rukwied: Die Gemeinsamkeit ist der Knackpunkt. Seit dem Ursprung der GAP ist sie Garant und Rückgrat für den europäischen Binnenmarkt und ähnliche Wettbewerbsbedingungen für die europäischen Landwirte. Nun läutet die Kommission mit ihrem Haushaltsvorschlag und der Strukturveränderung das Ende der Gemeinsamen Agrarpolitik ein, es droht eine Renationalisierung. Das gefährdet den europäischen Gedanken, die Stabilität der Landwirtschaft und die ländlichen Räume. Auch die über Jahrzehnte bewährte ländliche Entwicklung mit Agrarumweltmaßnahmen, innovationsfördernden Investitionen und wichtigen Kofinanzierungen für die Länder wird unnötig in Frage gestellt. Kritisch bewerten wir auch das vorgeschlagene Budgetvolumen in Höhe von 302 Mrd. Euro. Faktisch bedeutet das eine Kürzung von über 20 Prozent. Den Herausforderungen der Zeit und dem Ziel gleicher Wettbewerbsbedingungen in Europa würde jedoch nur ein deutlich erhöhtes und zweckgebundenes Agrarbudget gerecht.
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