Schwieriger Kampagnenstart und verzögerte Aussaat
Das Rübenanbau-Jahr 2024 startete bundesweit unter schwierigen Bedingungen. Im Rheinland mussten aufgrund extremer Nässe noch bis Mitte Januar 2024 Rüben der Vorsaison gerodet werden. Nur durch große Einsatzbereitschaft aller Beteiligten konnten die Rüben verarbeitet werden – der Aufwand lohnte sich jedoch mit einem hervorragenden Durchschnittsertrag von 91 t/ha für die Kampagne 2023/24. Die Aussaat 2024 verzögerte sich in allen Regionen. In Süddeutschland konnten nur wenige Landwirte Anfang März 2024 beginnen, die letzten Rüben wurden Ende April gedrillt. Im Rheinland erfolgte etwa die Hälfte der Aussaat Mitte April, zog sich dann aber witterungsbedingt bis in die zweite Juniwoche hin. In den norddeutschen Küstenregionen wurden die Bestellarbeiten ebenfalls teilweise erst Ende Mai abgeschlossen.
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