Auch wenn die Aussichten auf die nächste Rapsernte durchaus gut sind, trüben politische Einflussfaktoren die Stimmung der Erzeuger.
Ackerbau/ Obst/ Gemüse

Importbedarf bei Raps bleibt hoch

Nach dem scharfen Anstieg der Preise für Ölsaaten und Pflanzenöle infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine und der zeitweisen Sorge vor einer unzureichenden Marktversorgung sind die Notierungen in den vergange-nen Monaten kontinuierlich gesunken. Ursächlich sind der Druck ukrainischer Lieferungen in die EU-Nachbarstaaten und die hohen Importe von mutmaßlich umdeklarierten Biokraftstoffen aus China. Diese Faktoren setzen die Erzeugerpreise in Deutschland und Europa unter Druck – bei gleichzeitig steigenden Kosten der Betriebe insbesondere für Energie und Düngemittel. Die Vorgänge rund um die chinesischen Biokraftstoffe müssen intensiv geprüft und die Lücken bei den Zertifizierungsanforderungen und Vor-Ort-Kontrollen schnellstmöglich geschlossen werden.

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